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Abbildung Gemeinderat statt Muttertag
Abbildung Gemeinderat statt Muttertag

#Parität jetzt - weil Demokratie uns ALLE braucht!

Frauen in der Politik sollten die Regel sein, nicht die Ausnahme.

Doch selbst nach über 100 Jahren Frauenwahlrecht ist lediglich ein Drittel unserer Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Deutschen Bundestag weiblich.

Im Deutschen Bundestag werden große politische Entscheidungen getroffen, die unsere Gesellschaft gestalten und unsere Zukunft beeinflussen – als Mehrheits­entscheidungen von Männern.

Die Gleichstellungsbeauftragten kämpfen für Veränderung und eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik, denn: Demokratie braucht uns ALLE und die Zeit für Parität ist jetzt!

In den nächsten Monaten wird im Deutschen Bundestag über eine Wahlrechtsreform entschieden. Das Parlament soll im Interesse der Arbeitsfähigkeit auf die frühere Regelgröße von 598 (statt derzeit 736 Abgeordnete) verkleinert werden. Die mangelnde Repräsentanz von Frauen hingegen wird nicht behoben...

Das wollen wir ändern und dazu brauchen wir SIE!

Werden SIE aktiv und senden Sie eine vorgefertigte Mail über den Mail-Generator:

Mit ein paar Klicks können Bürgerinnen und Bürger ein Schreiben an die jeweiligen Bundestagsabgeordneten aus dem eigenen Wahlkreis senden.
Mit der Eingabe der eigenen Postleitzahl werden automatisch die Vertreterinnen und Vertreter für den Wahlkreis im Deutschen Bundestag als Adressatinnen und Adressaten ergänzt.

Das vorgefertigte Schreiben öffnet sich mit der zusätzlichen Möglichkeit, individuell Ergänzungen vorzunehmen. Das fertige Dokument kann sowohl als Mail, wie auch als Ausdruck via Post versendet werden.

ParitätJetzt!

Abbildung Logo & Link ParitätJetzt
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Was heißt Parität?
Warum braucht Demokratie ALLE!
Was ist die Initiative #ParitätJetzt?

In Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung werben der LandesFrauenRat und die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten dafür, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen!

Link zur Website Frauen sind wählerisch
Abbildung Logo FRAUEN IN DIE KOMMUNALPOLITIK

Bist DU DIE NEUE Gemeindevertreterin im Amt Mittelholstein?

Wir informieren Sie auf diesem Weg über die in unserem Amt Mittelholstein bestehenden Aktivitäten zu der Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“.

Nach wie vor sind Frauen in politischen Funktionen unterrepräsentiert. 

Der Frauenanteil 2022 im Bundestag beträgt 34,9%.

Der Frauenanteil 2022 im Schleswig-Holsteinischen Landtag beträgt 37,7%.  

Auch in unserem Amt Mittelholstein spiegeln die Gemeindevertretungen nicht die tatsächliche Bevölkerung nach demografischen Grunddaten wider!

Unsere Demokratie lebt vom politischen Engagement der Bürgerinnen und Bürger und dies kann mit Politik in der eigenen Umgebung anfangen.

Die landesweite Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ wurde für unser Amt Mittelholstein individualisiert: Der Aufruf zu „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ wurde um einen Dank an die Menschen erweitert, die bisher politische Verantwortung übernommen haben und dies auch weiter tun und der Aufruf soll interessierte Männer ausdrücklich nicht ausgrenzen.

Mit der Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ werden -im ersten Schritt- aktiv Frauen angesprochen, die sich:

  • bereits in ihren Gemeinden engagieren, aber bislang nicht politisch aktiv waren;

  • bereits in Vereinen oder Bürgerinitiativen engagieren, aber bislang nicht politisch aktiv waren;

  • bereits in den neuen Medien politisch engagieren, aber bislang nicht politisch aktiv waren;

  • bereist in der KITA / den Schulen engagieren, aber bislang nicht politisch aktiv waren.

Die Größe unseres Amtes ist eine Herausforderung bei der Gewinnung von Menschen für Ehrenämter. 

Wir ALLE sind angehalten, mögliche politisch interessierte Menschen anzusprechen, um den Fortbestand politischer Gremien zu sichern.

Um die Ansprache zu erleichtern, erhalten interessierte Menschen kostenfrei „Handspiegel" im Gleichstellungsbüro (solange der Vorrat reicht). Bestellungen an carola.herzberg@amt-mittelholstein.de.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie die Direktansprache aktiv unterstützen oder selbst ein politisches Ehrenamt übernehmen.

Gleichstellungsrelevante Abbildung der Vertretungen im Amt Mittelholstein

2018 - 2023
2013 - 2018
Unterrepräsentanz von Frauen in der Gemeinde- und Kreispolitik im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ist der flächengrößte Kreis von Schleswig-Holstein und umfasst insgesamt 4 Städte, 3 amtsfreie Gemeinden sowie 158 amtsangehörige Gemeinden in 14 Ämtern. 

In der Gemeindepolitik, aber auch der Kreispolitik im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind Frauen durchgängig unterrepräsentiert: 

Aufgrund von existierenden geschlechtsspezifischen Lebenszusammenhängen (beispielsweise verantworten weiterhin primär Frauen private Familienarbeit und öffentliche Care-Arbeit) beinhaltet dies ein Manko an eingebrachten weiblichen lebensweltlichen Sichtweisen und Erfahrungen. Ebenso wenig entspricht dies einem zeitgemäßen Verständnis von gleichberechtigter Mitbestimmung und Machtausübung der Hälfte der Bevölkerung in einer gleichberechtigter Mitbestimmung und Machtausübung der Hälfte der Bevölkerung in einer repräsentativen Demokratie.

Dies bedeutet: 

Es besteht ein augenfälliger Handlungsbedarf für die Zielsetzung einer verstärkten weiblichen Einflussnahme und perspektivisch paritätischen Teilhabe von Frauen am Gemeinde-und Kreispolitischen Geschehen!

FrauenForum Kreis Rendsburg-Eckernförde

Um mehr Frauen in die Kommunalpolitik zu bringen und um Frauen in der Kommunalpolitik zu halten, initiierten Kreispräsidentin Dr. Juliane Rumpf und die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Rendsburg Eckernförde Silvia Kempe-Waedt, 2019 das Format: FrauenForum.

Als Veranstalterinnen fungieren die Initiatorinnen. Bei dezentralen Frauenforen werden örtliche Gastgeberinnen einbezogen. Frauenforen sind in halbjährigem Turnus an dezentralen Orten im Flächenkreis Rendsburg-Eckernförde für geladene Frauen vorgesehen.

FrauenForum - Ziele:

Verstärkte weibliche politische Präsenz
Austausch- und Vernetzungsplattform
Vorbilder sichtbar machen
Gemeinsame Themen
Geschlechtsspezifische Bedarfe & Belange eruieren

50 : 50 - Gleiche Macht für Alle!

Den Müttern des Grundgesetzes ist es durch eine bundesweite Mobilisierung gelungen, dass der so wichtige Satz „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz aufgenommen wurde.

Wäschekörbeweise wurden damals Karten an den parlamentarischen Rat übergeben.

Lasst uns jetzt gemeinsam digitale Wäschekörbe füllen: Laden Sie Foto und Statement hoch und zeigen Sie Gesicht!

Gemeinsam stehen wir für eine andere Politik. Entscheidungen für Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingen nur mit Frauen!

Zusammen können wir zeigen: Wir sind viele.

Und wir alle fordern: Gleiche Macht für alle!

Abbildung Logo 50 50
Abbildung Logo 50 50
Gleichstellungsrelevante Betrachtung des 100-Tage-Programms der Landesregierung (Stand 07/2022)

Mit dem 100-Tage-Programm der Landesregierung sollen klare und eindeutige Prioritäten für die Regierungsarbeit gesetzt werden. Die Wählerinnen und Wähler sollen wissen, was der Landesregierung besonders wichtig ist und was konkret erreicht werden soll.

Listung der gleichstellungsrelevanten Programmpunkte:

Landesweites Kompetenzzentrum gegen geschlechterspezifische Gewalt
Anlaufstelle gegen Hass und Hetze im kommunalpolitischen Raum
Landesorganbesetzungsgesetz

Broschüren - Mehr Frauen in die Politik!

Praxisleitfaden für politisch Einsteigende und Aktive in Schleswig-Holstein
Watt mutt - datt mutt ... Für mehr (Geschlechter-) Gerechtigkeit im echten Norden!

Listung politischer Institutionen für Frauen

Fella - Wir sind Fella
FrauenForum Kreis Rendsburg-Eckernförde
Helene Weber Kolleg (HWK)

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik - Aktivitäten im Amt Mittelholstein

Plakate mit dem Aufruf "Bist DU DIE NEUE Gemeindevertreterin?"
Plakataushang im Rathaus (Souterrain)
Plakataushang im Rathaus (Souterrain)
Aufsteller im Rathaus (Information)
Spiegel zur Unterstützung der Kampagne "Mehr Frauen in die Kommunalpolitik"
Spiegel im Bürgerbüro Hohenwestedt
Aufsteller vor dem Ratssaal
Aufsteller im Bürgerbüro Aukrug

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

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