Beschwerde über sexistische Werbung

Jede/Jeder ist berechtigt, sich mit seiner Beschwerde über Werbemaßnahmen von Unternehmen an den Deutschen Werberat zu wenden.

Dies kann mit Hilfe des Beschwerdeformulars geschehen oder per E-Mail (werberat(at)werberat.de), Brief oder Fax.

Basis für die Abwicklung von Beschwerden ist die Verfahrensordnung des Deutschen Werberats sowie die spezielle Verlautbarung zur Online-Werbung.

Anonyme Beschwerden werden nicht bearbeitet.

Die Namen und persönlichen Daten der Beschwerdeführer werden vertraulich behandelt und nicht an das werbende Unternehmen oder sonstige Dritte weitergegeben. Ist der Beschwerdeführer hingegen eine Organisation, Institution oder Behörde, kann der Name den anderen Verfahrensbeteiligten genannt werden, sofern der Beschwerdeführer nicht ausdrücklich eine vertrauliche Behandlung verlangt.

Das Verfahren vor dem Deutschen Werberat ist für die Beschwerdeführer kostenfrei.

Der "Zornige Kaktus 2020" - Negativpreis

TERRE DES FEMMES verleiht den „Zornigen Kaktus 2020“ an die Brauerei Füchschen Bier aus Düsseldorf. Die Werbung der Brauerei konnte sich in dem Online-Voting, bei dem über 4.000 Menschen teilgenommen haben, durchsetzen.

Der "Zornige Kaktus" ist ein Negativpreis für (oder gegen) sexistische Werbung.

Noch nie in der Geschichte vom "Zorniger Kaktus" gab es so viele Einreichungen wie 2020.

Die Einreichungen waren teils an Absurdität und Sexismus kaum zu überbieten. Deshalb hatte die Jury auch in diesem Jahr keine leichte Aufgabe, unter den Werbungen die drei grauenhaftesten auszuwählen. Sei es Werbung für Bier, Zahnbürsten, Metzgereien, Autos oder Elektrogeräte – das weibliche Geschlecht wird auch heute noch von zahlreichen Unternehmen schamlos zu Werbezwecken instrumentalisiert.

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.