RotlichtAUS - eine Dachkampagne

Das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) ändert leider nichts am Menschenverwertungsgeschäft Prostitution.

Diese Missstände sind mit der Gleichstellung der Geschlechter und mit den Menschenrechten nicht vereinbar.

Auf Initiative von SISTERS - für den Ausstieg aus der Prostitution e.V. und dem Landesfrauenrat Baden-Württemberg wurde eine Dachkampagne gegen Sexkauf entwickelt: RotlichtAUS!

Auf der Website finden Sie Kampagnenmotive, Fachliche Informationen und eindrucksvolle Blog-Beiträge von Aussteigerinnen.

cara*SH - Beratungsstelle für Prostituierte aller Geschlechter

Vertrauliche, kostenlose Beratung und Rechtsberatung bietet cara*SH, die Beratungsstelle für Prostituierte aller Geschlechter.

Zum Prostituiertenschutzgesetz gibt es viele Fragen, Sorgen und Befürchtungen.

cara*SH ist nicht für die Anmeldung, die allgemeine Beratung und die Gesundheitsberatung zuständig, die nach dem neuen Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) vom 01.07.17 erforderlich ist. Mit diesen ist das Landesamt für Soziale Dienste (LAsD) in Neumünster beauftragt.

cara*SH ist zusätzlich dazu eingerichtet worden und bietet ein anonymes, kostenloses, niedrigschwelliges, freiwilliges, vertrauliches, mehrsprachiges Beratungsangebot zu allen Fragen im Kontext der Prostitution. Und zwar sowohl am zentralen Standort Neumünster als auch aufsuchend und mobil im ganzen Bundesland Schleswig-Holstein.

contra - Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein

contra ist die Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein.

contra ist in der Beratungslandschaft Schleswig-Holsteins die einzige Fachstelle, die auf Beratung und Unterstützung von Frauen-/Menschenhandel betroffener Frauen spezialisiert ist. Die Fachstelle contra hat ihren Sitz in Kiel und organisiert von dort aus Beratung und Aktivitäten für ganz Schleswig-Holstein.

SISTERS - für den Ausstieg aus der Prostitution e. V.

Hinter SISTER e. V. verbirgt sich eine Sozialarbeiterin, eine Politikerin, eine Gewerkschafterin, zwei Journalistinnen, eine Psychologin sowie eine „freiwillige“ (Ex)Prostituierte. 

Sie haben alle jahrelange Erfahrungen in der Arbeit mit Prostituierten und für sie. Schließlich haben sie einen gemeinnützigen Verein gegründet: „SISTERS e. V. – für den Ausstieg aus der Prostitution“.

SISTERS e. V. will nicht länger wegsehen. Wegsehen, wie hunderttausende Armutsprostituierte aus Osteuropa und Dritt-Welt-Ländern oder auch verzweifelte deutsche Frauen in der Prostitution hierzulande allein gelassen werden.

  • SISTERS e. V. hilft Frauen in und aus der Prostitution und begleitet sie auf dem Weg in ein sicheres Leben.
  • SISTERS e. V. qualifiziert „Sisters“, also Frauen, die ehrenamtlich Prostituierten helfen und sie beim Ausstieg begleiten.
  • SISTERS e. V. baut ein landesweites Netz mit Anlaufstellen für Hilfesuchende auf.
  • SISTERS e. V. vernetzt alle interessierten Initiativen und Institutionen, die ähnliche Ziele haben.
  • SISTERS e. V. vermittelt Kontakte mit (Ex)Prostituierten und anderen ExpertInnen an Institutionen und Initiativen, die aufklären möchten.
  • SISTERS e. V. ist Ansprechpartnerin für Medien in Sachen Informationen und Kontakte.
  • SISTERS e. V. ist Ansprechpartnerin für Politikmachende, die Frauen in der Prostitution wirklich helfen wollen: gesetzlich, strukturell und finanziell.

SISTERS e. V. – für den Ausstieg aus der Prostitution!

Informationen über das Verfahren zur Anmeldung einer Prostitutionstätigkeit

Das am 1. Juli 2017 in Kraft getretene Gesetz zur Regulierung der Prostitution sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen sieht vor, dass Prostituierte ihre Tätigkeit künftig bei der zuständigen Behörde vor Ort anmelden müssen.

Die Informationen über das Verfahren zur Anmeldung einer Prostitutionstätigkeit enthalten kompakt und anschaulich die wichtigsten Informationen zum Anmeldeverfahren.

Es richtet sich vorrangig an die Anmeldebehörden, aber auch an Fachberatungsstellen und an interessierte bzw. betroffene Personen.

Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution (Abschlussbericht)

Frauen und Männer, die aus der Prostitution aussteigen wollen, bilden eine sehr heterogene Gruppe und haben sehr unterschiedliche Unterstützungsbedarfe.

Um diese genauer in Erfahrung zu bringen und gleichzeitig modellhaft mögliche Angebote zu erproben, hat das Bundesfamilienministerium das BundesmodellprojektUnterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution“ beauftragt.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes beinhalten Erkenntnisse zu Lebens- und Arbeitsbedingungen von Prostituierten und zu den Unterstützungsfaktoren beim Ausstieg in für Deutschland neuer und einmaliger Qualität, und es werden wichtige Konsequenzen für die Praxis und politische Entscheidungen diskutiert.

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.