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Listung gleichstellungsrelevanter Institutionen

Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG)

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) ist ein professionelles Netzwerk der institutionalisierten Frauenbewegung in Deutschland.

In der Bundesarbeitsgemeinschaft haben sich weibliche, hauptamtliche, kommunale Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte zusammengeschlossen, um die Interessen von Frauen auf Bundesebene zu vertreten, ein bundesweites Forum für frauenpolitische Diskussionen zu schaffen, den Erfahrungsaustausch und den Informationsfluss zwischen den Kolleginnen zu sichern und Fragen des eigenen Berufsstandes zu klären.

Die einzelnen Landesarbeitsgemeinschaften finden sich hier zusammen, um gleichstellungspolitischen Forderungen gegenüber den Bundesministerien mehr Nachdruck zu verschaffen.

Bundesverband Trans*

Der Bundesverband Trans* (BVT*) versteht sich als ein Zusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen, Verbänden und Initiativen auf Regional-, Landes- und Bundesebene, deren gemeinsames Bestreben der Einsatz für geschlechtliche Vielfalt und Selbstbestimmung und das Engagement für die Menschenrechte im Sinne von Respekt, Anerkennung, Gleichberechtigung, gesellschaftlicher Teilhabe und Gesundheit von trans* bzw. nicht im binären Geschlechtersystem verorteter Personen ist.

contra - Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein

contra ist die Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein.

contra ist in der Beratungslandschaft Schleswig-Holsteins die einzige Fachstelle, die auf Beratung und Unterstützung von Frauen-/Menschenhandel betroffener Frauen spezialisiert ist.

Die Fachstelle contra hat ihren Sitz in Kiel und organisiert von dort aus Beratung und Aktivitäten für ganz Schleswig-Holstein.

contra arbeitet grundsätzlich

  • mobil
  • muttersprachlich, mit Dolmetscherinnen
  • anonym und vertraulich
  • kostenlos

Nach einem Erstgespräch oder Soforthilfe für eine betroffene Frau wird -je nach Bedarf- die weitere individuelle, psychosoziale Beratung und Begleitung übernommen und contra steht den Frauen auch im Falle eines Prozesses zur Seite. Selbstbestimmung und Autonomie der Frau stehen dabei an erster Stelle. Ehrlichkeit und klares Benennen der Grenzen des Möglichen gehören genauso dazu, wie klare Arbeitsprinzipien und Fachkenntnisse.

contra fördert und initiiert Kooperationen, sowohl regional als auch übergreifend und mit anderen Berufsgruppen, als auch durch Vernetzung mit Ministerien und Behörden. Durch Lobbyarbeit sollen die Rahmenbedingungen für die Frauen und deren Beratung verbessert werden.

contra ist Mitglied im KOK e.V. (Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.) und im LFSH e.V. (Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V.)

Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)

Die DVPW ist eine als gemeinnützig anerkannte wissenschaftliche Fachvereinigung. Zweck der Vereinigung ist, die Entwicklung der Forschung und Lehre der Politikwissenschaft und die Verbreitung ihrer Erkenntnisse zu fördern.

Die Vereinigung unterstützt in ihrer Tätigkeit höchste nationale und internationale Standards in Lehre und Forschung. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Veranstaltung öffentlicher fachlicher Tagungen und Vorträge, die Herausgabe und die Förderung wissenschaftlicher Veröffentlichungen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (u.a. durch Wissenschaftspreise), der Vielfalt ihrer Mitglieder und der Gleichstellung der Geschlechter in der Politikwissenschaft.

Sie wirkt mit an der Diskussion wissenschaftspolitischer Fragen.

Die Vereinigung kooperiert mit Organisationen der Politik- und Sozialwissenschaften im In- und Ausland und fördert die Internationalität der deutschen Politikwissenschaft.

Die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), gegründet am 10. Februar 1951, umfasst zurzeit mehr als 1.800 ordentliche Mitglieder. Der Satzung folgend sind dies Personen, die lehrend oder forschend politikwissenschaftlich tätig sind. Darüber hinaus wird die Tätigkeit der DVPW durch eine Reihe von fördernden Mitgliedern unterstützt.

donna Klara e.V.

donna Klara e.V. ist eine psychosoziale Beratungsstelle für Frauen mit Sitz in Kiel.

Seit 1987 engagiert sich donna Klara e.V. für die psychische Gesundheit von Frauen: in der psychosozialen und psychologischen Beratung, mit Kursangeboten, in Fortbildungen, mit Akzeptanzarbeit für lesbische Frauen, in Netzwerken und mit politischem Engagement.

EIGE - Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen

Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) ist die einzige Agentur der EU, die sich ausschließlich mit der Gleichstellung der Geschlechter beschäftigt.

Dank der bereits gesammelten und entwickelten umfangreichen Ressourcen wird das EIGE zum europäischen Wissenszentrum für Gleichstellungsfragen.

EIGE hat seinen Sitz in Vilnius (Litauen). Eröffnet wurde es 2009.

EIGE ist eine europäische Agentur, die die Mitgliedsstaaten und die EU darin unterstützen soll, die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu fördern, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu bekämpfen und die Öffentlichkeit für Gleichstellungsfragen zu sensibilisieren.

Was tut EIGE?

EIGE setzt sich für die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern innerhalb und außerhalb der EU ein, damit alle unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen im Leben erhalten. Die Forschungsarbeiten des EIGE ebnen den Weg für ein besseres Verständnis und ein stärkeres Bewusstsein für die Gleichstellung in allen Lebensbereichen.

EIGE ermittelt Diskrepanzen zwischen Frauen und Männern und erfasst und analysiert Daten zu geschlechtsspezifischen Ungleichheiten. Mit faktengestützten, praktischen Informationen unterstützt EIGE politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger dabei, die Gleichstellung der Geschlechter in Europa zu fördern und das Leben von Frauen und Männern zu verbessern.

Warum wird Gleichstellung in Europa angestrebt?

Das Potenzial von Frauen bleibt aufgrund erheblicher Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in der EU in hohem Maße ungenutzt. Wenn wir ein stärkeres, gerechteres und geeintes Europa anstreben, müssen wir diese Ungleichheiten beseitigen.   

FidAR - Eine Initiative für mehr Frauen in Führungspositionen

FidAR e.V.wurde Ende 2006 von Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Ziel gegründet, den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen. FidAR e.V. fordert Maßnahmen, um den Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Kapitalgesellschaften und Institutionen deutlich zu steigern und den Frauenanteil im Top-Management zu erhöhen.

FidAR hat ca. 950 Mitglieder – Männer und Frauen – die wichtige Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Leben einnehmen. 

FidAR e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. FidAR wurde vom Finanzamt für Körperschaften Berlin als gemeinnützig anerkannt.

FidAR e.V. arbeitet unabhängig, überparteilich, überregional und vertraulich.

FidAR e.V. ist offen für die engagierte Unterstützung von persönlichen Mitgliedern und für die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Verbänden.

Die Vorteile ausgewogen besetzter Führungsgremien sind nachgewiesen!

Trotzdem haben freiwillige Vereinbarungen und die Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2001 bislang zu keinem angemessenen Frauenanteil auf den Führungsebenen der großen Unternehmen geführt.

FidAR e.V.fordert daher:

  1. Eine gesetzliche Geschlechterquote von jeweils mindestens 30 Prozent Frauen und Männern für die Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsräten aller der Mitbestimmung unterliegenden Gesellschaften.
  2. Eine verbindliche gesetzliche Regelung, dass in den genannten Unternehmen unter den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat Männer und Frauen entsprechend ihrem Anteil an der Belegschaft vertreten sein müssen.
  3. Wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Aufsichtsratsarbeit und Unternehmensführung.

FidAR e.V. leistet nachhaltige, kompetente Überzeugungsarbeit, um Entscheider in Wirtschaft und Politik für einen höheren Frauenanteil in den Führungsebenen der Wirtschaft zu gewinnen.

FidAR e.V. ist bundesweit aktiv: FidAR e.V. baut in den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Zentren in Deutschland regionale Netzwerke auf und kooperiert dort auch mit Unternehmen und Verbänden, die sich im Sinne der Ziele von FidAR e.V. engagieren.

filia - die Frauenstiftung

filia setzt sich für soziale Gerechtigkeit für Mädchen und Frauen weltweit ein.

Sie tut dies durch ihre Fördertätigkeit und sie strebt an, dass auch die Anlageform des Stiftungskapitals diesem Ziel dient oder dem zumindest nicht entgegensteht.

  • Oberste Anlagezielsetzung ist der langfristige reale Erhalt des Vermögens der Stiftung.
  • Darüber hinaus ist zur laufenden Finanzierung der Stiftungsaktivitäten ein jährlicher Ausschüttungsbetrag durch Zinsen und Dividenden aufzubringen. Angestrebt sind 3% Ausschüttungsrendite nach Abzug aller Kosten.
  • Die Anlagezielsetzung soll durch die Diversifikation in verschiedene Anlageklassen erreicht werden. Derzeit ist die Zielallokation folgende:
  • 30 % Aktien (Einzeltitel)
  • 40 % Festverzinsliche Papiere
  • 20 % Sonstige Anlageklassen/ Beteiligungen
  • 10 % Immobilien
FRAU & BERUF (Beratungsstelle)

Die Beratungsstelle "FRAU & BERUF" in Kiel, Neumünster und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde berät Frauen zu ihren Chancen für einen (Wieder-) Einstieg ins Berufsleben, die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, Existenzgründung, Umschulung und anderen Themen.

Die Beratungsstelle ist Teil eines landesweiten Netzwerks in Schleswig-Holstein.

Helene Weber Kolleg (HWK)

„Mehr Frauen in die Parlamente!“ – das ist das Ziel des Helene Weber Kollegs (HWK).

Egal ob im Bundestag, in den Landtagen oder in der Gemeindevertretung – Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert.

Das Helene Weber Kolleg hilft, das zu ändern. Mit dem aktuellen Entwurf des Koalitionsvertrags 2018-2021 wurden Helene Weber Kolleg und Helene Weber Preis erneut festgeschrieben, eine Verstetigung der Angebote wird angestrebt.

Die Entwicklung und Weiterentwicklung der HWK-Angebote basieren auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Befragung von ehrenamtlichen kommunalen Mandatsträgerinnen und hauptamtlichen Bürgermeisterinnen sowie auf der Evaluation der bisher durchgeführten Aktivitäten.

Hermann Ehlers Stiftung

Die Hermann Ehlers Stiftung ist eine politische Stiftung mit Sitz in Schleswig-Holstein. Sie fördert politische Bildung, ehrenamtliches Engagement und studentischen Wohnraum.

Ihr Bildungsträger – die Hermann Ehlers Akademie – bietet zeitgemäße Formate der politischen Bildung und Weiterbildung für junge Menschen, Soldatinnen und Soldaten, Berufstätige und kommunale Funktions- und Mandatstragende an.

Die Hermann Ehlers Stiftung e.V. wurde am 22. März 1968 durch den ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein und damaligen Bundesminister Kai-Uwe von Hassel in Hannover gegründet. Ziel war es eine Einrichtung für die politische Bildung von jungen Menschen zu schaffen und zugleich Wohnraum für Studenten zu stellen.

KIK Netzwerk bei häuslicher Gewalt

Um Opfer besser zu schützen und Gewaltverursachende zur Verantwortung zu ziehen, arbeiten in Schleswig-Holstein die betroffenen Institutionen und Einrichtungen Hand in Hand. Möglich macht dies das landesweite Netzwerk KIK (=Kooperations- und Interventions-Konzept bei häuslicher Gewalt).

KIK verknüpft und sichert die Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaften, Familiengerichten, Frauenfacheinrichtungen und -häusern, Kinder- und Jugendhilfe, Migrationsfachdiensten und vom Gesundheitswesen.

Dazu gibt es in allen Kreisen und kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins lokale Bündnisse und auf Ministeriumsebene eine Landeskoordination.

Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein (LAG)

Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Netzwerk für einen fachlichen Austausch der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein.

In Facharbeitsgruppen werden Themen vertieft und Kampagnen und Veranstaltungen finden hier ihre Vorbereitung.

Die Vollversammlung ist das entscheidende Gremium, das viermal jährlich in Kiel tagt. Hier werden Handlungsfelder und Strategien entwickelt, Stellungnahmen und Positionen erarbeitet sowie gemeinsam Kampagnen und Vorgehensweisen geplant und beschlossen.

Die hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte im Amt Mittelholstein ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft.

Landesfrauenrat Schleswig-Holstein (LFR)

Der LandesFrauenRat SH ist der unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Dachverband von Vereinen und Verbänden.

Der LandesFrauenRat SH versteht sich als Plattform für einen lebendigen Meinungsaustausch.

Der LandesFrauenRat SH setzt sich wie folgt ein:

  • gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Familie.
  • Vertretung der vielfältigen Interessen von Mädchen und Frauen gegenüber Politik und Gesellschaft und  Gehörfindung in Regierung und Parlament.
  • Formulierung von Positionen einer lebensnahen Frauenpolitik und aktive Einbringung in die öffentliche Diskussion.
  • Organisation von Projekten, Kampagnen, Veranstaltungen und Workshops.
  • Stärkung der Frauen für ihre Aktivitäten in der politischen Gremienarbeit,
  • Möglichkeit, über Generations-, Partei- und Hierarchiegrenzen hinweg voneinander zu lernen und miteinander zu diskutieren.
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (LFSH)

Der Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (LFSH) ist der Dachverband der Frauenberatungsstellen und Notrufe in Schleswig-Holstein und hat seinen Sitz in Kiel.

Ziele des Landesverbandes

  • Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen in der Gesellschaft, Förderung der Chancengleichheit und Abbau von Diskriminierung und Gewalt
  • Interessenvertretung und Außenvertretung der Mitgliedsorganisationen gegenüber Politik, Presse, Medien Fachöffentlichkeit
  • Öffentlichkeits- und Medienarbeit zur weiteren Sensibilisierung der allgemeinen Öffentlichkeit
  • Erhalt und Weiterentwicklung professioneller, qualifizierter Unterstützungs- und Beratungsangebote
  • Förderung der Netzwerkarbeit mit relevanten Einrichtungen und Berufsgruppen auf Landes- und Bundesebene

Der Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. ist Mitglied im:

Kontaktdaten:

Geschäftsführung Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. , Dänische Straße 3-5, 24103 Kiel (0431 / 996 96 36) info(at)lfsh.de.

Lotta e.V.

Lotta e.V. (=Verein zur Förderung feministischer Mädchen- und Frauenarbeit) ist ein Trägerverein mit Wurzeln in der feministischen Mädchen- und Frauenbewegung.

Seit seiner Gründung im Jahr 1983 ist Lotta e.V. eine sich ständig entwickelnde und lernende Organisation, die wirtschaftlich, nachhaltig und ressourcenorientiert arbeitet.

Die feministische Grundhaltung beinhaltet Parteilichkeit, sie berücksichtigt den Lebenskontext, die Selbstbestimmung und ist ressourcenorientiert. Der Fokus liegt auf einem Leben in der Gemeinschaft ohne Gewalt, Sexismus und Rassismus.

Handlungsbestimmend ist die Annahme, dass Mädchen und Frauen, die unter den Folgen von Gewalterfahrungen und Psychotraumatisierungen leiden, besonderer Unterstützung bedürfen.

Lotta e.V. orientiert sich an einem Menschenbild, dass von Lernfähigkeit, Eigenverantwortung und Veränderbarkeit ausgeht.

Müttergenesungswerk (MGW)

Das Müttergenesungswerk ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, die Gesundheit von Müttern zu erhalten.

Das Müttergenesungswerk bietet Kurmaßnahmen für Mütter, aber auch für Väter und pflegende Angehörige.

Kindererziehung, immer für die Familie da sein, den Haushalt managen, im Beruf engagiert sein: Das ist noch immer Alltag der meisten Mütter. Wenn es dazu weitere Probleme gibt, dann wachsen die Anforderungen des Alltags in unerträglichem Maße und sie werden zu Belastungen.

Mittlerweile übernehmen auch Väter Familienaufgaben und der alltägliche Balanceakt zwischen Beruf und Familie wird dann auch für Väter immer öfter zur Belastung.

Daneben gibt es immer mehr Frauen oder Männer, die Angehörige pflegen. Das erfordert viel Kraft und bedeutet eine große zusätzliche Belastung.

All diese Belastungen können die Gesundheit beeinträchtigen und führen nicht selten zu Erkrankungen.

Sind Sie Mutter, Vater oder pflegende Angehörige?

Haben Sie das Gefühl, an Ihre Grenzen zu geraten und gesundheitlich beeinträchtigt zu sein?

Der Online-Kurtest vom Müttergenesungswerk kann Ihnen einen Hinweis darauf geben, ob eine Kurmaßnahme zur Stärkung Ihrer Gesundheit sinnvoll wäre.

TABU - Anlaufstelle Gesundheit (FGM/C) der Diakonie Altholstein

FGM/C steht für „Female Genital Mutilation/Cutting“, eine rituelle Beschneidung bei Mädchen und Frauen. Alle 11 Sekunden wird ein Mädchen weltweit diesem Ritual ausgesetzt. Selbst in Deutschland leben mindestens 50.000 Opfer und es gibt eine hohe Dunkelziffer der Gefährdeten.

Diese Eingriffe und ihre Folgen, bei denen Frauen und Mädchen körperlich und seelisch verletzt werden, verfolgen sie ein Leben lang.Die Anlaufstelle TABU bietet die Möglichkeit, über Probleme zu sprechen und sich Hilfe zu suchen. Sie hören zu, egal welcher Religion, Kultur oder Ethnie sie angehören.

Geboten wird:

➜ Beratung, Begleitung und Stärkung von FGM/C betroffenen oder bedrohten Mädchen und Frauen
➜ Sensibilisierung und Aufklärung zu den Themen Gesundheit, Sexualität und FGM/C für Frauen und Männer
➜ Beratung und Sensibilisierung zum Thema FGM/C von Fachkräften und Institutionen
➜ Gruppenangebote, Infocafé und Öffentlichkeitsarbeit

     

    Ein TABU-Thema, über das gesprochen werden muss!

    • Suchen Sie Hilfe für sich oder eine Bekannte?
    • Sie wollen jemanden schützen oder machen sich Sorgen um ein Mädchen?
    • Sie arbeiten mit Migrantinnen und wollen mehr zu den Themen erfahren?
    • Vielleicht wollen Sie selber aktiv werden und TABU unterstützen?

    Wenn ja, wenden Sie sich an TABU!

    TERRES DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V.

    TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen.

    Laut der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" von 1948 haben Frauen und Mädchen das Recht, selbstbestimmt, frei und in Würde zu leben. 

    Im Juni 2014 verabschiedete TERRE DES FEMMES ein feministisches Leitbild, das die Grundlage für die bisherige und zukünftige Arbeit des Vereins sein soll.

    TERRE DES FEMMES setzt sich für Menschenrechte ein und unterstützt Frauen und Mädchen durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Aktionen, persönliche Beratung und Förderung von einzelnen Projekten im Ausland.

    Mit Lobbyarbeit auf politischer Ebene, Information der breiten Öffentlichkeit und Angeboten für spezielle Zielgruppen arbeitet TERRE DES FEMMES an einem Bewusstseinswandel, denn patriarchale Strukturen benachteiligen und diskriminieren Frauen überall auf der Welt.

    !Via - Frauenberatung Kreis Rendsburg-Eckernförde

    Die Mitarbeiterinnen von !Via Frauenberatung Rendsburg-Eckernförde bieten Beratungen für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren an den Standorten Rendsburg und Eckernförde an.


    Beide Beratungsstellen und der in Eckernförde ansässige Mädchentreff „Wilde !Via“ werden vom Eckernförder Verein „Frauen helfen Frauen“ betrieben.

    !Via berät Frauen und Mädchen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Nationalität, ihrem Aufenthaltsstatus und ihrer Religionszugehörigkeit.

    !Via ist eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle.

    !Via ist für den Kreis Rendsburg-Eckernförde Trägerin des KIK-Netzwerkes bei häuslicher Gewalt.