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Anne-Klein-Frauenpreis 2021

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten.

Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird seit 2012 vergeben. 

Die Ausgezeichneten kommen aus dem In- und Ausland.

Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950 - 2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte.

Jedermann und jederfrau ist herzlich eingeladen, für 2021 Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis zu benennen. Einsendeschluss ist am 1. September 2020.

Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung sollen politisch engagiert und zivilgesellschaftlich vernetzt sein sowie als Vorbilder andere Frauen und Mädchen zu geschlechterdemokratischem Handeln ermutigen. Sie sollen sich durch herausragende Aktivitäten und Engagement nachweislich für Frauen und Mädchen ausgezeichnet haben

Nominierungskriterien

Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung sollen:

  •  politisch engagiert
  • und zivilgesellschaftlich vernetzt sein
  • sowie als Vorbilder andere Frauen und Mädchen zu geschlechterdemokratischem Handeln ermutigen.
  • Sie sollen sich durch herausragende Aktivitäten und Engagement nachweislich für Frauen und Mädchen ausgezeichnet haben,
  • insbesondere durch Verwirklichung der Geschlechterdemokratie, Beseitigung von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der geschlechtlichen Identität, politisches Engagement zur Verwirklichung von Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechten sowie
  • Förderung von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Forschung

Nominierungswürdig sind Frauen, die als Pionierinnen mutig und hartnäckig ihr Anliegen verfolgen, gesellschaftliche Veränderungen bewirken und sich so auch durch Zivilcourage und Widerstand auszeichnen. Das politische Engagement der Kandidatinnen sollte strategische Relevanz besitzen.

Der Preis wird an Frauen im In- und Ausland vergeben.

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht die Vergabe des Preises als eine politische Stellungnahme. Der Preis soll durch die mit ihm verbundene öffentliche Aufmerksamkeit, finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung helfen, die feministischen und frauenpolitischen Anliegen der ausgezeichneten Frauen voranzubringen.

Vergabekriterien

Vorschlagsberechtigt sind Personen und Initiativen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Mitglieder der Jury können nicht nominiert werden. Aus den Vorschlägen wählt eine fünfköpfige Jury die Preisträgerin aus.

Wenn Sie eine Person für den Anne-Klein-Frauenpreis vorschlagen möchten, können Sie dies per Post oder E-Mail auf maximal drei DIN A4-Seiten tun. Bitte begründen Sie, warum die vorgeschlagene Person den Anne-Klein-Frauenpreis bekommen sollte.

Kontakt

Heinrich-Böll-Stiftung, Anne-Klein-Frauenpreis, Ulrike Cichon (cichon(at)boell.de), Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Jury

  • Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Juryvorsitzende
  • Renate Künast, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen
  • Prof. Dr. Michaele Schreyer, Vize-Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland
  • Jutta Wagner, Rechtsanwältin, ehemalige Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes
  • Thomas Herrendorf, Inneneinrichter

 

 

Abbildung von Anne Klein und Link zur Heinrich Böll Stiftung.