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Prostituiertenschutzgesetz

Das am 1. Juli 2017 in Kraft getretene Gesetz zur Regulierung der Prostitution sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen sieht vor, dass Prostituierte ihre Tätigkeit künftig bei der zuständigen Behörde vor Ort anmelden müssen.

Das Faltblatt enthält kompakt und anschaulich die wichtigsten Informationen zum Anmeldeverfahren.

Es richtet sich vorrangig an die Anmeldebehörden, aber auch an Fachberatungsstellen und an interessierte bzw. betroffene Personen.

Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution (Abschlußbericht)

Frauen und Männer, die aus der Prostitution aussteigen wollen, bilden eine sehr heterogene Gruppe und haben sehr unterschiedliche Unterstützungsbedarfe.

Um diese genauer in Erfahrung zu bringen und gleichzeitig modellhaft mögliche Angebote zu erproben, hat das Bundesfamilienministerium das Bundesmodellprojekt „Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution“ beauftragt.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes beinhalten Erkenntnisse zu Lebens- und Arbeitsbedingungen von Prostituierten und zu den Unterstützungsfaktoren beim Ausstieg in für Deutschland neuer und einmaliger Qualität, und es werden wichtige Konsequenzen für die Praxis und politische Entscheidungen diskutiert.

 

 

cara*SH - Beratungsstelle für Prostituierte aller Geschlechter

 

Vertrauliche, kostenlose Beratung und Rechtsberatung bietet cara*SH, die Beratungsstelle für Prostituierte aller Geschlechter.

Zum Prostituiertenschutzgesetz gibt es viele Fragen, Sorgen und Befürchtungen.

Ein Team aus versierten Sozialpädagoginnen und einer Juristin ist erreichbar unter 0151 / 723 122 06 sowie unter info(at)cara.sh .

cara*SH ist nicht für die Anmeldung, die allgemeine Beratung und die Gesundheitsberatung zuständig, die nach dem neuen Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) vom 01.07.17 erforderlich ist. Mit diesen ist das Landesamt für Soziale Dienste (LAsD) in Neumünster beauftragt.

cara*SH ist zusätzlich dazu eingerichtet worden und bietet ein anonymes, kostenloses, niedrigschwelliges, freiwilliges, vertrauliches, mehrsprachiges Beratungsangebot zu allen Fragen im Kontext der Prostitution. Und zwar sowohl am zentralen Standort Neumünster als auch aufsuchend und mobil im ganzen Bundesland Schleswig-Holstein.

Link zur Beratungsstelle für Prostituierte aller Geschlechter

SISTERS - für den Ausstieg aus der Prostitution e.V.

Hinter SISTERS EV verbirgt sich eine Sozialarbeiterin, eine Politikerin, eine Gewerkschafterin, zwei Journalistinnen, eine Psychologin sowie eine „freiwillige“ (Ex)Prostituierte. 

Sie haben alle jahrelange Erfahrungen in der Arbeit mit Prostituierten und für sie. Jetzt haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet: „SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution“.

SISTERS eV will nicht länger wegsehen. Wegsehen, wie hunderttausende Armutsprostituierte aus Osteuropa und Dritt-Welt-Ländern oder auch verzweifelte deutsche Frauen in der Prostitution hierzulande allein gelassen werden. Jetzt, nachdem klar ist, dass auch die zweite Gesetzesreform die Händler mit der Ware Frau schützen und die Frauen in der Prostitution im Stich lassen wird, will SISTERS eV selbst handeln

  • SISTERS eV hilft Frauen in und aus der Prostitution und begleitet sie auf dem Weg in ein sicheres Leben.
  • SISTERS eV qualifiziert „Sisters“, also Frauen, die ehrenamtlich Prostituierten helfen und sie beim Ausstieg begleiten.
  • SISTERS eV baut ein landesweites Netz mit Anlaufstellen für Hilfesuchende auf.
  • SISTERS eV vernetzt alle interessierten Initiativen und Institutionen, die ähnliche Ziele haben.
  • SISTERS eV vermittelt Kontakte mit (Ex)Prostituierten und anderen ExpertInnen an Institutionen und Initiativen, die aufklären möchten.
  • SISTERS eV ist Ansprechpartnerin für Medien in Sachen Informationen und Kontakte.
  • SISTERS eV ist Ansprechpartnerin für Politikmachende, die Frauen in der Prostitution wirklich helfen wollen: gesetzlich, strukturell und finanziell.

SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V.,

Postfach 150134, 70075 Stuttgart

Abbildung Logo sisters-ev

RotlichtAUS - eine Dachkampagne

Das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) ändert leider nichts am Menschenverwertungsgeschäft Prostitution.

Diese Missstände sind mit der Gleichstellung der Geschlechter und mit den Menschenrechten nicht vereinbar.

Auf Initiative von SISTERS - für den Ausstieg aus der Prostitution e.V. und dem Landesfrauenrat Baden-Württemberg wurde eine Dachkampagne gegen Sexkauf entwickelt: RotlichtAUS!

Auf der Website finden Sie Kampagnenmotive, Fachliche Informationen und eindrucksvolle Blog-Beiträge von Aussteigerinnen.

Abbildung Postkarte "Dein Spass ist mein Horror Trip"